Mehrzweckgebäude Breiti
Mehrzweckgebäude Breiti
Mehrzweckgebäude Breiti

Ersatzbau Turnhalle mit Werkräumen Schulhaus Breiti, Turbenthal 2015

Ausgangslage

Die Mehrzweckanlage Breiti wurde 1970 erstellt. Die über 40-jährige Baute muss baulich erneuert werden. Zudem steht die Erweiterung des Raumangebotes an. Für die Umsetzung dieser Aufgabe hat die Schulgemeinde Turbenthal einen zweistufigen Wettbewerb ausgeschrieben. Architekten Hirzel AG hat den Zuschlag für diese Arbeiten erhalten.
Die Machbarkeitsstudie ging von einer Gesamtrenovation, Erdbebenertüchtigung und kleinen Erweiterungen aus.

Projekt

Eine detaillierte Analyse der Aufgabe hat ergeben, dass eine Sanierung der bestehenden Anlage nicht zum gewünschten Ziel führen würde. Mit einem Ersatzneubau, welcher nur 20% teurer ausfällt, kann eine Verbesserung sowohl in technischer als auch in betrieblicher Hinsicht erreicht werden. So kann die Turnhallengrösse auf die heutigen Empfehlungen angepasst und die Räumlichkeiten für Atelier und Werkräume in einem kompakten und energetisch sinnvollen Volumen integriert werden. Die Turnhalle befindet sich beim Neubau im Untergeschoss, direkt auf der weiterhin bestehenden Zivilschutzanlage. Darüber werden die zusätzlichen Räumlichkeiten angeordnet. Wenige, statisch notwendige Zwischenwände erlauben eine flexible Raumaufteilung und jederzeit Anpassung an zukünftige Nutzungen. Die bestehende Hauswartwohnung wird ersatzlos rückgebaut, was zu einem grossen Gewinn für die Aussenraumgestaltung führt.

HPS 012
HPS 015
HPS1 (Andere)
HPS (Andere)

Sanierung und Erweiterung HP-Schule, Wetzikon 2012

Auftraggeber

Die in mehreren Bauetappen (1972 – 1996) erstellte Schule für mehrfach behinderte Kinder genügte in vielen Bereichen den heutigen Anforderungen an den spezifischen Schulunterricht und dem gewandelten Schülerprofil nicht mehr. Insbesondere im Nasszellen-/Hygienebereich bedurfte es grösserer Anpassungen sowohl für Schüler als auch für das Betreuungspersonal. Es fehlte insbsondere an einem Wickelraum mit Duschen und behinderten gerechtem WC. So wurde der ganze Nasszellenkern erneuert.

Der zentrale Ess- und Versammlungraum war schon lange zu klein und wurde im Rahmen der Sanierung erweitert. Der Officebereich konnte verkleinert und in den Nasszellenbereich integriert werden. Durch Rückbau eines alten und zu kleinen Personenaufzuges konnte zusätzlich Platz geschaffen werden. Gleichzeitig mit den betrieblichen Anpassungen erfuhren die älteren Gebäudeteile eine Gesamtsanierung.

Projekt- und Kreditgenehmigung 2010/Baudaten Ausführung 2011 – 2012

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Umbau und Erweiterung Schulhaus Bergli, Bubikon 2009

Die Sanierung der Schulanlage Bergli 1 steht in einem Gesamtkontext der strukturellen, pädagogischen und organisatorischen Überlegungen der gesamten Schule Bubikon. Vordergründig geht es beim vorliegenden Projekt darum, den Wert des gut 25-jährigen Schulgebäudes zu erhalten. Gleichzeitig mit den Instandstellungsarbeiten werden wichtige, zukunftsorientierte Ziele verwirklicht.

Mit einer massvollen Erweiterung und einem vorgeplanten Verbindungsbau zum Schulhaus Bergli 2 sind die dringendsten Raumbedürfnisse der Oberstufe abgedeckt und der Grundstein für ein Sek-Zentrum geschaffen.

Durch Öffnung von Wänden und Einbezug eines Korridorteils für Unterrichtzwecke werden im Umbauteil verschiedene, auch zukünftige, Schulformen ermöglicht. Die Infrastruktur wird entsprechend den neuen Bedürfnissen angepasst.

Eine neue Liftanlage ist so disponiert, dass sie im Endausbau alle bisherigen und auch noch zu erstellende Schulräume erschliessen kann.

Mit der energetischen Sanierung der Gebäudehülle bietet sich die Möglichkeit, auch architektonisch die Schulhäuser Bergli 1+2 zu verbinden und so die Schuleinheit Oberstufe zu unterstreichen.

Projekt– und Kreditgenehmigung September 2008/Baudaten Ausführung Febr.- Okt. 2009

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Renovation, Erweiterung Schulhaus, Adetswil 2007

Auftraggeber

Schulhausgemeinde Adetswil

Projektbeschrieb

Primarschulanlage mit Turnhalle und Hauswarthaus aus den 60-er Jahren, erweitert durch einen Anbau mit 2 Kindergärten und 2 Klassenzimmern samt Nebenräumen.
Sanierung der bestehenden Schulanlage, Erweiterung der Pausenhalle, Neugestaltung der Umgebung.

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Renovation Altes Dorfschulhaus 2006

Das alte Dorfschulhaus Hinwil ist ein typischer Zeitzeuge aus der Gründungszeit der Zürcher Volksschule. Zwei grosse Schulzimmer im Hochparterre und darüber die entsprechenden Lehrerwohnungen. Selbstverständlich auch mit einem grossen Estrichraum.

Schon länger diente das Haus nicht mehr für rein schulische Zwecke. Therapiestellen, Jugendtreff waren die letzten Nutzungen.

Der bauliche Zustand erforderte eine umfassende Sanierung. Nachdem das neue Nutzungskonzept feststand und die Kredite gesprochen waren, konnten die Renovationsarbeiten 2006 in Angriff genommen werden.

Keller und Hochparterre sind nach wie vor für die Jugendarbeit und kulturelle Veranstaltungen reserviert. Im
1. Obergeschoss finden sich nun die Verwaltung der Primarschule und im neu ausgebauten Dachgeschoss das Liegenschaftensekretariat.

Der Wunsch nach behindertengerechter Erschliessung aller Räume erforderte relativ starke Eingriffe im Innern und Anpassungen am statischen System. Trotzdem galt es mit der alten Bausubstanz sorgfältig umzugehen und wo immer möglich zu erhalten. Ein alter Tafelparkett aus den ehemaligen Wohnzimmern beispielsweise wurde sorgfältig ausgebaut und für das Sitzungszimmer der Schulpflege wieder verwendet.

Neue Elemente wurden bewusst mit neuzeitlicher Material- und Formensprache eingesetzt. Die nicht mehr gebrauchstaugliche Holztreppe wich so einer modernen Stahltreppe.

Die Fassade wurde nach alten Vorlagen wieder restauriert.