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Alterswohnheim am Wildbach, Wetzikon 2013

Das Alterswohnheim Am Wildbach auf dem Areal Spitalstrasse 22 besteht aus den drei zusammengebauten Häusern Ahorn, Buche und Esche. Im Haus Lärche an der alten Notariatsstrasse 7 ist eine Pflegewohngruppe für mobile Demenzkranke untergebracht. Zusätzlich werden in den Alterssiedlungen Spitalstrasse 30 und Kreuzackerstrasse 7 je eine Pflegewohngruppe geführt.
Das in zwei Teile gegliederte Bauprojekt sieht vor, das Heim um 20 Zimmer zu erweitern und das Haus Ahorn durch eine Sanierung wieder auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. In erster Linie werden damit bedürfnisgerechte Pflegeplätze in genügender Anzahl geschaffen und die Wohn- und Lebensqualität der Betagten erhöht. Zudem können die Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen für die Betreuungs- und Pflegedienste rationalisiert und verbessert werden.

Erweiterung Schirmling

Der Neubau wächst aus dem erhöhten Eingangsplateau und ragt mit den Obergeschossen über das bestehende Foyer und den Eingangshof. Das rückversetzte Erdgeschoss bewirkt mit dem schwebenden Oberbau eine ausgleichende Stellung zum Bestand und überträgt in der stammartigen Ausbildung die Lasten auf die darunterliegende Zivilschutzanlage. Der Vorplatz zum Haupteingang wird einerseits ostseitig abgeschlossen und andererseits in den Aufenthalt vom Aussen- zum Innenraum einbezogen.
Die öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss weiten sich vom Foyer des Saales zum neuen Aufenthalt aus. Auf den ruhigen Seiten sind die Büros und Räumlichkeiten für den Spitex-Stützpunkt orientiert. Begleitet durch ein Oberlicht führt die geradläufige Treppe in die Obergeschosse mit den Pflegewohngruppen. Die Zimmer sind um den zentralen Kern dreiseitig nach aussen orientiert. Die dadurch aufgespannten Bewegungsräume gehen in einen grossen Aufenthaltsraum mit angeschlossener Terrasse über, von der das Ankommen und Abfahren am Haupteingang überschaut wird. Dank den grosszügigen Breiten der Wohn- und Schlafräume ergeben sich angenehme Raumproportionen mit vielfältigen Möblierbarkeiten.

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Ankunft alt
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Alters- und Pflegheim Breiti, Bassersdorf 2009

Ausgangslage

Die Gemeinde Bassersdorf beabsichtigte, das Altersheim Breite zu sanieren und im Bereich des Esssaals zu erweitern.
Das Altersheim Breiti weist im Bereich der Werkleitungen Sanierungsbedarf auf. Weiter muss das Gebäude feuerpolizeilichen Auflagen angepasst und die Kommunikationsanlage auf den neusten Stand gebracht werden.
Ein Teil der heutigen Doppelzimmer soll zwecks besserer Vermietbarkeit in Einzelzimmer umgebaut werden.
Auch im Bereich der Küche und des Esssaals sowie bei weiteren Räumen werden eine Raumvergrösserung und eine Attraktivitätssteigerung angestrebt. Konkret ist der Anbau eines Wintergartens an den Esssaal erwünscht.
Durch den Umbau der Abwartswohnung sollen neue Räume für die Verwaltung geschaffen werden.

Projekt

Grossmehrheitlich sprechen wir beim vorliegenden Projekt von Sanierungsarbeiten und von werterhaltenden Massnahmen. Veränderte Hygienevorschriften, feuerpolizeiliche Auflagen und Ansprüche der Bewohner machen verschiedene Eingriffe im rund 24-jährigen Gebäude notwendig.

Die aufwändigste Anpassung erfährt die Küche. Eine strikte Trennung von reinem und unreinem Bereich sowie die vorgeschriebene separate Garderobe für Küchenpersonal bedingen eine Erweiterung der Fläche. Als rationellste und betrieblich beste Lösung bot sich eine Ausdehnung in den heutigen Speisesaal an. Diesen wollte man sowieso um rund 20% erweitern um auch Gäste von auswärts aufnehmen zu können. So erfährt der Raum zwar eine Reduktion aber auch eine entsprechend grössere Erweiterung. Durch diesen Eingriff wird die gesamte Erscheinung verändert. Das Altersheim lädt zum Eintreten ein und der Speisesaal öffnet sich zum Aussenraum und das Heim bekommt zusätzlich ein neues, offenes Gesicht.
Weiter wurden sämtliche Zimmer wie auch Aufenthaltsbereiche erneuert. Die Aufenthaltsbereiche wurden vom Korridor als Funktion getrennt und unterschieden in der Materialisierung, identisch dem Speisesaal.

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Alters- und Pflegeheim Breitenhof, Rüti 2006

Projektablauf

Im April 2003 fand der feierliche Spatenstich statt. Start für eine lange und anspruchsvolle Bauzeit. Die Neu- und Umbauten mussten in verschiedenen Etappen realisiert werden, da der ganze Heimbetrieb weiterlaufen musste. Ein erster Neubau konnte im Sommer 2004 bezogen werden und die letzten Übergaben an den Betrieb waren im November 2006.

Architektonisches Konzept

Das einmal begonnene Entwicklungskonzept, mit den windradartig um einen zentralen Bereich angeordneten Trakte, wurde konsequent weitergeführt. Der bestehende Flügel Ost als Ursprung des Heimes, der Flügel West als erste grosse Erweiterung, und der Flügel Nord (Saalbau) wurden durch einen neuen Wohnflügel Süd erweitert. Er fügt sich mit elegantem Schwung in die Landschaft ein und öffnet sich fächerartig hin zur prächtigen Bergsicht. Zudem erhielt der Westflügel eine horizontale Verlängerung. Der Speisesaal und die Küche wurden in südöstlicher Richtung verschoben und vergrössert und machten so einer grosszügigen Eingangshalle mit Cafeteria und Empfangsräumen Platz.

Diese Halle bildet den Mittel- und Treffpunkt für alle Bewohner und Besucher des Zentrums Breitenhof. Der Gang zum Essen, zum Briefkasten, zur Veranstaltung, zum Ausflug führt durch diesen zentralen Bereich. Gelebte Gemeinschaft und Privatsphäre sind für das Wohlbefinden der Pensionäre aber gleichermassen wichtig.

Im eigentlichen Wohnbereich wurde auf grösstmögliche Individualität geachtet. So wird z.B. mit einem differenzierten Farbkonzept die Orientierung zum und die Identifikation im persönlichen Wohnbereich unterstrichen. Die architektonische Einheit jedoch ist mit einer konsequenten Materialisierung durch alle „Bauetappen“ erreicht worden. Sie setzt sich im äusseren Erscheinungsbild fort. Das Farbenspiel reduziert sich hier lediglich auf die Fassadenputzfarbe.

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Zweierzimmer_Nische
Zweierzimmer_orange
Nasszelle
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Umbau GZO Spital, Wetzikon 2003

Den Auftrag, den Bettentrakt im 4. OG sowie den Altbau West im 1. OG mit minimalen Kosten auf den heutigen Spitalstandard aufzurüsten, wurde innert kürzester Bauzeit von 4 Monaten realisiert.

Der Altbau diente bis dahin als Pflegeheim. Dieser wurde zehn Jahre zuvor komplett umgebaut. Für die neue Nutzung als Privatabteilung mussten die Zimmer jedoch mit Nasszellen und Medien aufgerüstet werden. Das Konzept sah vor, diese Elemente als Box zu integrieren, so dass die Zimmer in ihrer Beschaffenheit belassen werden konnten. Mit diesem Eingriff konnten Kosten und Zeit gespart werden.

Der Bettentrakt im 4.OG musste komplett erneuert werden, jedoch wurden auch hier aus Kostengründen alte Elemente beibehalten. So wurden bestehende Schränke und Medienkanäle, in einem neuen Kleid, im Gestaltungskonzept integriert.

Einweihung Anfang 2003